Neuerscheinung:

Soeben ist der Abschlussbericht zum Forschungsprojekt "Demokratieferne Einstellungen in einer Kommune. Das Beispiel Marzahn-Hellersdorf" erschienen.

In diesem Forschungsprojekt wurden mittels einer quantitativen Untersuchung unterschiedliche Gruppen der Bevölkerung hinsichtlich ihrer Einstellung zur Demokratie identifiziert. Daran anschließend wurden vertiefende narrative Interviews mit Menschen geführt, die sich im Rahmen der Fragebogenuntersuchung hierzu bereit erklärt hatten.

 

Auf der Basis der Befunde werden zielgruppenspezifische Handlungsempfehlungen für Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft gegeben mit dem Ziel, demokratiedistanzierten und -feindlichen Haltungen besser gegenübertreten zu können. Die Studie erfolgte für den Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf, eine Übertragbarkeit auf andere Städte und Gemeinden ist jedoch gegeben.

 

Das Buch ist im Logos-Verlag erhältlich.

Aktionsplan für mehr Demokratie (ND vom 26.9.2019)

 

Bitte beachten Sie auch die weiteren Bände im Rahmen der Reihe "Sozialwissenschaftliche Forschungswerkstatt"


Extrem resiliente Kieze

Impulse zur sozialräumlichen Radikalisierungsprävention

Die Fishbowl-Diskussion mit Fachleuten aus Wissenschaft und Praxisarbeit zu Strategien der phänomenübergreifenden Radikalisierungs- und Extremismusprävention im Kontext des sozialraumorientierten Ansatzes findet statt am:

 

3. Dezember 2019 (Dienstag), 18 bis 20:30 Uhr

„Der Bogen – /Licht & Wasser in Berlin Mitte/“
Michaelbrücke 1, 10179 Berlin

Wir laden Sie herzlich zum Wissens- und Erfahrungsaustausch ein.

 

 

Unsere Gäste sind:
• Prof. Dr. Heinz Stapf-Finé (Alice-Salomon-Hochschule), 

• Dr. Britta Hecking (Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus), 

• Sabine Behn (Camino) und

• Gülçin Durmuş (Berliner Landesprogramm Radikalisierungsprävention).

 

Damit die Veranstaltung rechtzeitig um 18:00 Uhr beginnen kann, empfangen wir Sie gerne schon persönlich ab 17:30 Uhr.

Für eine bessere Planung bitten wir Sie um Ihre Anmeldung bis zum 22.11.2019.

 

Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen!

Ihre Beratungs- und Bildungsstelle »Annedore«

SPI - Sozialpädagogisches Institut Berlin »Walter May«



Sprengstoff Pflege - menschenwürdig, unbezahlbar?

Eine gute und menschenwürdige Versorgung pflegebedürftiger Menschen, ob im Heim oder zu Hause –

diesen Anspruch formulieren Politik und Gesellschaft

gleichermaßen. So richtig und human dieser

Anspruch ist, verursacht er doch erhebliche Folgeprobleme,

von denen die Kosten nur eines sind – neben

z.B. der Professionalisierung der Ausbildung für Pflegeberufe oder der sachgerechten Qualitätsbeurteilung

von Pflegeheimen.

Was kann und muss getan werden, damit eine menschenwürdige Pflege nicht unbezahlbar wird? Und

was dürfte Politik auf keinen Fall tun?

Seminar vom 6. bis 8. Dezember 2019
im St. Jakobushaus in Goslar